Prof. Dr. Bernd Leplow

Prof. Dr. Bernd Leplow
Martin-Luther-Universität zu Halle-Wittenberg
Institut für Psychologie
Brandbergweg 23
D-06120 Halle/Saale

Telefon: 0345/55-24358/59
Telefax: 0345/55-27218

E-Mail: b.leplow@psych.uni-halle.de

Akademischer/beruflicher Werdegang

  • 19.5.1981 Hauptdiplom an der Universität Hamburg
  • 17.8.1981 - 31.12.1985 Wiss. Mitarbeiter in der Abt. f. Med. Psychologie (halbtags) des Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf (Dir.: Prof. Dr. M. v. Kèrèkjarto). Aufgabengebiet: "Med. Psychologie neurologischer Erkrankungen"
  • 10.6.1983-31.12.1985 Wiss. Mitarbeiter (halbtags) des SFB 115, Teilprojekt C22 zur "Psychophysiologie obstruktiver Atembeschwerden" (Leiter: Prof. Dr. R. Richter, Abt. f. Psychosomatik, UKE & Prof. Dr. B. Dahme, Inst. f. Psych., Universität HH)
  • 1.1.1986-15.8.1986 Wiss. Mitarbeiter (ganztags) in der Abt. f. Med. Psychologie des Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf (Aufgaben: "Verhaltensmedizin neurologischer Erkrankungen")
  • 15.10. 1986-28.2.1989 Wiss. Mitarbeiter am Inst. f. Psychologie der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel, Arbeitseinheit Klinische Psychologie (Prof. Dr. R. Ferstl)
  • 21.4.1988 Promotion zum Dr. phil., Univ. Hamburg
  • 1.3.1989-28.2.1995 Akad. Rat am Inst. f. Psychologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Arbeitseinheit Klinische Psychologie (Prof. Dr. R. Ferstl). Aufgabengebiet: "Neuropsychologie in der Neurochirurgie "
  • 25.5.1994 Abgabe der Habilitationsschrift
  • 21.12. 1994 Probevorlesung und Erhalt der Lehrbefähigung
  • 14.2.1995 Venia legendi für die gesamte Psychologie
  • 1.3.1995-28.2.1999 C-2 Oberassistent am Inst. f. Psychol., Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Arbeitseinheit Klinische Psychologie; selbständige Leitung der 'Forschungsorientierten Vertiefung’: „Verhaltens-Neurowissenschaften“
  • WS 97-SS 99 Vertretungsprofessur für "Klinische Psychologie" und "Biologische Psychologie" an der Martin-Luther-Universität zu Halle-Wittenberg
  • 16.7.1999 Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten / Verhaltenstherapie
  • 1.10.1999 C-3 Professur für Klinische Psychologie, Psychotherapie & Biologische Psychologie an der Martin-Luther-Universität zu Halle-Wittenberg

Arbeits-/Forschungsschwerpunkte

An allen drei Universitäten, an denen ich bislang tätig war bzw. bin, entwickelten sich die vorrangigen Aktivitäten und Kooperationen mit den Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie, so in Hamburg (Prof. emer. Kunze), Kiel (Prof. Dr. G. Deuschl; Prof. Dr. M. Mehdorn) und Halle (Prof. Dr. St. Zierz). Insbesondere in Kiel entstand in zusätzlicher Zusammenarbeit mit dem Inst. f. Physiologie (Prof Dr. M. Illert) und der Klinik für Psychiatrie (Prof. D. B. Aldenhoff) ein langjähriger, drittmittelgestützter neurowissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt, in dem von mir die neuropsychologischen Projekte beantragt und geleitet wurden. Diese Aktivitäten werden zur Zeit an die Universität Halle transferiert. In dem Zusammenhang werden nicht nur die verhaltenswissenschaftlichen Untersuchungsanordnungen ("Laufraumlabyrinthe" und VR-Technologien) verlagert, sondern die grundlagenwissenschaftlichen Aktivitäten mit denen einer "Poliklinischen Forschungsambulanz" verbunden, über die abrechnungsfähige Leistungen erbracht werden. Da das Inst. f.. Psychologie der Martin-Luther-Universität 1994 neu gegründet wurde, handelt bei den von mir betriebenen Einrichtungen um einen Neuaufbau. Inhaltlich werden die Verhaltensparadigmen (s.u.) zur Zeit über die Technologie der Virtuellen Realität erweitert, um auf diese Weise über einen für die funktionelle Bildgebung verwendbaren Darbietungsmodus zu verfügen. Entsprechende Studien werden derzeit zusammen mit der Klinik für Neurologie (Prof. Dr. St. Zierz, Dr. G. Leonhardt) vorbereitet.

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Experimentell-neuropsycholog. Forschungsplatz zur Raumkognition
  • Aufbau eines Forschungsansatzes zur funktionellen Bildgebung
  • Klinisch-neuropsychologisches Labor für Erwachsene; für Säuglinge, Klein- & Grundschulkinder
  • "Forschungsambulanz" mit den Schwerpunkten "Verhaltensmedizin neurologischer Erkrankungen" und „Zwangsspektrumsstörungen"
  • Interdisziplinäres Netzwerk für Forschung & Lehre
  • Kooperationskliniken für Forschung und Lehre