Hilfen für Kinder
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Sehbehinderung
Kostenerstattung
Forschungspreise

mit erworbener Sprachstörung/Aphasie


Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V.



Organisierte Hilfen für Kinder mit erworbener Sprachstörung Aphasie
Bundesverband Aphasie bietet Vernetzung zwischen Betroffenen und Fachleuten

Erstmals werden in Deutschland Hilfen für aphasische Kinder und deren Eltern organisiert. Förderer ist der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK). Zum Projektstart am 01. April 2004 wurde der Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V. (BRA) in Würzburg mit der Durchführung beauftragt. Verantwortlich sind hier Bundesgeschäftsführer Christoph Petschenka sowie Projektleiter Stephan Grumbach. In der dreijährigen Projektlaufzeit soll ein fundiertes Hilfsangebot für betroffene Kinder und deren Eltern geschaffen werden.


Aphasie durch Unfall
Das Schädel-Hirn-Trauma ist die häufigste Ursache kindlicher Aphasie. Nach einer Veröffentlichung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erlitten im Jahr 2002 41.263 Kinder bis zum 15. Lebensjahr eine Schädel-Hirn-Verletzung als Folge eines Verkehrsunfalls in Deutschland. Beim sogenannten „schweren“ Schädel-Hirn-Trauma können Teile des kindlichen Sprachzentrums gestört werden. Diese Beeinträchtigung führt zu einer Aphasie. Weiterhin können der kindliche Schlaganfall, entzündliche Gehirnprozesse oder in Ausnahmefällen der Hirntumor eine Aphasie verursachen.
Mit Aufmerksamkeit ist die Definition der „kindlichen Aphasie“ zu betrachten: Definiert als „erworbene Sprachstörung“, setzt gerade die kindliche Aphasie ein Mindestmaß an vorausgegangenem Spracherwerb voraus. Unterschiedlichste Expertenmeinungen spiegeln die uneinheitliche Diskussion darüber, ab wann beim Kind von Aphasie gesprochen werden sollte. Die Altersgrenzen der Projektzielgruppe sollen deshalb nicht genau definiert werden. Sie beginnen vor dem 3. Lebensjahr und reicht über das 15. Lebensjahr hinaus.


Hilfen für Betroffene
Betroffene Eltern von Patienten können sich direkt bei uns unter der angegebenen Adresse melden.
Die notwendigen Hilfestellungen für Kinder und Eltern ergeben sich aus einer Fragebogen-Aktion des BRA bei betroffenen Familien. Demnach stehen Familien vielen Problemen hilflos gegenüber. Das Leben wird von einem Tag zum nächsten auf den Kopf gestellt, die Lebensplanung umgestoßen.
Notwendig wird der Austausch durch Vernetzung von Betroffenen. Kontaktförderung zu Menschen mit ähnlichem Schicksal sowie zu spezialisierten Fachkräften gehört zu den wichtigen Projektsäulen. Zum anonymen Austausch ist eine Website mit verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten geplant. Neben der Chatfunktion bekommen Betroffene in den Diskussionsforen Auskunft auf viele Fragen. Weiterhin sind Fachseminare in mehreren Orten Deutschlands geplant. Im weiteren Projektverlauf werden Expertentelefon und Kontaktvermittlung angeboten. Der Bundesverband Aphasie bietet allen Betroffenen die vertrauliche Einbindung in eine interne Datenbank. Auf Wunsch können hier Kontakte mit anderen Betroffenen aus der Region vermittelt werden.


Vernetzung mit Fachleuten
Wir wollen ein Netz von Fachleuten bilden, die die Versorgung der Patienten gemeinsam sicherstellen und verbessern.

Fachkräften aus dem Bereich der kindlichen Aphasie (Logopäden, Sprachheillehrer, Linguisten, Ärzte, Psychologen u. a.) bietet der Bundesverband ebenfalls die Datenbankeinbindung. Somit können auf Anfrage regionale Spezialisten vermittelt werden.


Wenden Sie sich hierzu an den

Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V.
Wenzelstraße 19
97084 Würzburg

Tel.: 0931/25 01 30-0
Fax: 0931/25 01 30-39
Mail:
info@aphasiker.de
Internet: http://www.aphasiker.de





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