23.03.2026
Die Gesellschaft für Neuropsychologie kritisiert die Kürzung der Psychotherapie-Honorare aufs Schärfste
Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat auf Initiative des GKV-Spitzenverbandes beschlossen, die Vergütung für ambulante Psychotherapie um 4,5 Prozent zu kürzen. Die GNP bewertet diese Entscheidung als schwerwiegendes Signal für die psychotherapeutische Versorgung psychisch erkrankter Menschen. Die Kürzungen betreffen auch viele klinisch tätige Neuropsycholog*innen, wenn sie psychotherapeutische Leistungen erbringen. Bereits jetzt treffen Patient*innen auf ein angespanntes Versorgungssystem bei gleichzeitig steigender Bedarfslage. Die Absenkung der Honorare ist hierbei das falsche Signal.
